Programm:
1. Tag:
Individuelle Anreise nach Kippel. Mit der Seilbahn auf die Lauchernalp und weiter mit dem Sessellift auf eine Höhe von 2520 m. Von dort Besteigung des Hockenhorns 3293 m. Wir gewinnen den Lötschberg unterhalb dem Kl. Hockenhorn und folgen dem breiten Rücken bis aufs Hockenhorn. Dafür brauchen wir etwa 3 Stunden. Der Blick auf das direkt gegenüberliegende Bietschhorn ist atemberaubend. Das Ziel des heutigen ersten Tages, die Lötschenhütte auf dem gleichnamigen Pass sehen wir schon und brauchen nochmals etwa 1 « Stunden bis zu unserer Unterkunft für die erste Nacht.
Unterkunft : Lötschenhütten
Aufstieg: 800 m
Strecke: Treffpunkt in Kippel, Lötschental, erreichbar mit der BLS bis Goppenstein, von dort dem Bus. Hockenhorn - Lötschenpass, Lötschenhütte
2. Tag:
Nach einem kurzen Aufstieg über den kleinen Ferden Gletscher, oder was von ihm noch übrig geblieben ist, erreichen wir in einer knappen Stunde die Gitzifurgge 2925 m, den Übergang ins Tal der Dala nach Leukerbad. Der Abstieg führt uns hinunter ins Tschal, wo wir bei der Flüealp 2040 m schon die Hälfte hinter uns haben. Bis hinunter nach Leukerbad bieten sich uns zwei Wege an, beide führen durch herrliche Lichtungen mit urchigen Alpgebäuden einmal links und einmal rechts der Dala. Leukerbad und seine heissen Quellen, es wäre jammerschade, würde man einfach daneben vorbeilaufen, ohne sich ins herrlich warme Wasser im Burgerbad zu legen. Soviel Zeit muss sein und der Aufstieg auf die Gemmi mit der imposanten Gemmibahn ist ja ohne zu Schwitzen zu schaffen. Wir brauchen für die heutige Wanderung etwa 6 Stunden und finden im Hotel Gemmipass eine herrlich gelegene Unterkunft direkt am Ende des Gemmiweges. Geniessen wir einfach die herrliche Lage und die wohltuende Stille auf der Gemmi 2314 m.
Unterkunft : Hotel Wildstrubel
Aufstieg: 250m,
Abstieg: 1500m
Strecke: Lötschenpasshütte - Gitzifurgge - Leukerbad - Gemmi Hotel Wildstrubel
3. Tag:
Nach einem feinen Zmorge steht schon wieder ein Highlight dieser Woche auf dem Menüzettel: die Besteigung und Überschreitung des Wildstrubel 3243 m. Wir brauchen dafür knapp vier Stunden und folgen zuerst dem Daubensee bis zuhinterst in den Talboden und gewinnen den Wildstrubelgletscher über den Lämmerenboden. Der Aufstieg ist landschaftlich wunderschön und der Gipfel belohnt die Mühe mit einer wahren Gipfelparade der Walliser Viertausender gegen Süden, vom Mont Blanc bis zum Galenstock. Vor und unter uns liegt das gewaltige Plaine Morte, die 'tote Ebene' auf Deutsch übersetzt, Streitpunkt jahrzehntelanger Gerichtsverfahren zwischen den Wallisern und den Bernern. Doch es blieb dabei und ist eigentlich ja auch logisch: Die Wasserscheide über die Faverges und das Tothorn bildet die Kantonsgrenze und daran hat sich auch seit dem letzten Bundesgerichtsentscheid nichts geändert.
Unterkunft : Wildstrubelhütte
Aufstieg: 920 m
Abstieg: 450 m
Strecke: Gemmipass - Wildstrubel - Wildstrubelhütte
4. Tag:
Nach einem gemütlichen Abstieg hinunter auf den Rawilpass geht es zuerst recht gemächlich über das Plan des Roses Richtung Westen. Dann kommt die Abzweigung hinüber zum Schnidejoch, welches wir über steile Hänge in gut 3 Stunden erreichen. Belohnt werden wir mit einem tollen Tiefblick hinunter auf die Wildhornhütte, unser Tagesziel zuhinterst im Iffigtal. Die Tour dauert wieder 5 bis 6 Stunden.
Unterkunft : Wildhornhütte
Aufstieg: 530 m
Abstieg: 1100 m
Strecke: Wildstrubelhütte - Schnidejoch - Wildhornhütte
5. Tag:
Ein richtiger Klassiker steht heute auf dem Programm und schon bald betreten wir, die bizarren Felsformen des Chilchli hinter uns lassend den gleichmässig ansteigenden Glacier de Ténéhet. Entlang dem Tungelgrat erreichen wir nach ca. 3 - 4 Stunden den formschönen Firngipfel des Wildhorn 3248 m. Herrlich der Blick zurück auf den Wildstrubel und die zurückgelegte Strecke bis auf diesen tollen Gipfel. Der Abstieg führt uns zuerst etwas steil in die Ebene von Les Audannes zur gleichnamigen Hütte, welche wir natürlich nicht ohne Einzukehren passieren. Ein guter, aber zum Teil recht imposanter Weg führt uns nun weiter unterhalb des Sex Rouge hindurch nach Donin und hinüber zu den Liftanlagen von Anzère. Nochmals zurückschauen und schon ist auch diese Woche in den Bergen, überreich mit Eindrücken und Erlebnissen wieder vorbei und die Zivilisation schluckt uns mit der Heimfahrt über Sion und zurück nach Goppenstein. Dort treffen wir gegen 1800 Uhr ein
Aufstieg: 920 m
Abstieg: 900 m
Strecke: Wildhornhütte - Wildhorn - Anzère
Schwierigkeitsgrad: mittel
Ausgangspunkt:
Talstation Lauchneralpbahn Kippel-Wiler
Ende der Tour:
Talstation Lauchneralpbahn Kippel-Wiler
Was Sie mitbringen müssen:
Bergschuhe (wenn möglich steigeisenfest), Steigeisen*, Wanderstöcke, Anseilgurt*, warme Bekleidung, Anorak (wenn möglich Gore Tex), Kopfbedeckung, Handschuhe, Sonnenschutz, Regenschutz (ev. Schirm) (* kann gemietet werden)
Teilnahmevoraussetzungen:
Obwohl auch dieses Trekking keine bergsteigerischen Kenntnisse erfordert, braucht es doch eine gute körperliche Vorbereitung, bewegen wir uns doch die ganze Woche auf Höhen zwischen 2- und 3000 Meter. Man sollte fit sein und wenn möglich schon ein paar Wanderungen kurz vorher gemacht haben. Das Vergnügen ist dann auch entsprechend grösser, wenn man sich auf die herrliche Bergwelt konzentrieren kann statt auf den eigenen Schnauf. Natürlich gehört auch eine gute und zweckmässige Ausrüstung zu den Anforderungen.
Im Preis inbegriffen:
Unterkunft
Unterkunft mit Halbpension in Hütten, 1 Übernachtung in Hotel, Service und Taxen,
Bergführer
für die gesammte Tour
Im Preis nicht inbegriffen:
Transport
Transporte wie Bahnen, Taxi
Verpflegung unterwegs
Marschtee und Zwischenmahlzeiten